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EU-Tourismusindustrie: Indikatoren und Verluste in Zahlen

EU-Tourismusindustrie: Indikatoren und Verluste in Zahlen

Die Tourismusbranche hat in der EU immer eine wichtige Rolle gespielt, nicht nur aufgrund des wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Potenzials, sondern auch aufgrund ihrer sozialen und ökologischen Auswirkungen.  Tourismusstatistik  bieten nicht nur ein zutreffendes Bild der Vor- und Nachteile der Tourismuspolitik der EU, sondern zeigen auch die Vor- und Nachteile der regionalen und  nachhaltige Entwicklung  Richtlinien. 

Wie ist der Stand der Dinge?

Nach Angaben der Europäischen Kommission (EG) gehörte 2016 jedes zehnte Unternehmen der europäischen nichtfinanziellen Wirtschaft der  Tourismus Industrie  . Das heißt, wir sprechen von 2,4 Millionen Unternehmen! Diese Unternehmen beschäftigten schätzungsweise 13,6 Millionen Mitarbeiter. Auf den Tourismussektor entfielen wiederum 9,5% der Beschäftigten in der gesamten nichtfinanziellen Wirtschaft und 21,7% der Beschäftigten im Dienstleistungssektor. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig die Tourismusbranche für den allgemeinen Arbeitsmarkt ist. Auf der anderen Seite waren laut EG die Anteile der Tourismusbranche am Gesamtumsatz und an der Wertschöpfung zu Faktorkosten relativ gering und machten nur 3,9% des Umsatzes und 5,8% der Wertschöpfung der nichtfinanziellen Wirtschaft aus. 

Was sagen uns diese Zahlen? Dies bedeutet nur eines: Bis Europa beschließt, die Grenzen für Touristen aus aller Welt zu öffnen, wird sich die aktuelle Situation nicht dramatisch positiv ändern. Selbst nach dem Öffnen der Grenzen wird es noch lange dauern, bis das vorherige Niveau erreicht ist, und erst danach können wir von einer Einkommenssteigerung in der Tourismusbranche sprechen.